Kläger der Ortsumfahrung waren an der Zahl 4 vorhanden, hier konnten wichtige Informationen generiert werden. Es werden Jahre vergehen bis es evtl. zu einem Start der Umfahrung kommt, oder wenn überhaupt die Trasse so im Bestand bleibt! Ab 2030 fällt die Umfahrung aus dem Planungsregister, sollte bis dahin kein Baubeginn erfolgen!



Peter Zörner aus Laufen erklärte: das Versprechen des Verkehrsministers Bernreiter (Bayern), die B 20 in das Bundesfernstraßenmautgesetz in Berlin per Antrag aufzunehmen. Damit solle der Schwerverkehr aus Laufen verbannt werden, seit 2022 wurde dies bis heute nicht umgesetzt, somit weiterhin die Mautflucht von Transit durch Laufen und dem gesamten BGL donnert!
Der Lärm und Schadstoffbericht durch Verkehr und Transit wurden von den Anwesenden mit großen Augen aufgenommen. Auch dass die DUH (deutsche Umwelthilfe) die Messungen in Laufen ausführt waren erstaunte Gesichter zu sehen.
Dabei hat Peter Schmid auch die Mogelei bei dem Verkehr und deren Geschwindigkeiten wie Erfassung schonungslos aufgedeckt!
Ein besonderer Punkt war die Klage wegen Luftverschmutzung eines Anwohners in der Altstadt von 2019.
Bürgermeisterkandidat Rosshuber (SPD), bestritt, dass die Stadt nicht Klage befugt gewesen wäre! Dr. Hellenschmidt, als Jurist widersprach vehement diesen Ausführungen, die Stadt hätte dies mit allen Mitteln zum Wohle der Anwohner in der Schloss-Straße machen müssen!
Sprecher Peter Schmid kündigte darauf hin an: das dies die DUH nun übernehmen wird, wenn die Stadt nicht einen Luftreinhalteplan bis Ende des Jahres bzw. nach Abschluss der Langzeitmessung erstellt, dies gilt ebenfalls auf der B 20!
Bürgermeisterkandidat Zugschwert, von den Grünen, kündigte hier absoluten Handlungsbedarf an: als Bürgermeisterkandidat der Grünen und Gründungsmitglied der Bürgerinitiative B 20 Laufen, wusste er bereits von diesen Vorgängen und der Klage durch Dr. Hellenschmidt, wie auch die Luftmessungen durch die deutsche Umwelthilfe!
Bürgermeisterkandidat Burr, CSU ließ sich entschuldigen!
In einem persönlichen Gespräch mit dem betroffenen Kläger gegen die Ortsumfahrung über deren Grund und Boden fühlte ich wie betroffen diese waren. Mein Vater und ich haben alles aufgebaut, sichtlich ringend mit sich selbst, erklärte er mir, dass sein Leben nicht mehr das ist, was es einmal war. Die anderen versanken in eine Art Schockstarre, wie dies vom ältesten keine 50 cm vor mir berichtete. Der Umgang und die unverfrorene Vorgangsweise der zuständigen Behörden bezüglich dieser enormen Landvereinnahmung, haben mich sehr getroffen. Es muss eine Trasse als Ortsumfahrung mit dem Kläger im Konsens geplant und geführt werden. Für mich steht eindeutig fest: Diese Landvereinnahmung steht in keinem Verhältnis zu den Anforderungen einer Umfahrung. Es schleicht sich bei mir der Gedanke ein, dass hier ein Grundstein gelegt werden soll, dass in Zukunft Laufen eine eigene Autobahn bekommt. Dies deckt sich auch mit den zahlreichen Umfahrungen bis Mühldorf und weiter. Die Münchner Staatsregierung wählt einen völlig irrsinnigen Weg, der Bürger und die Eigner der Ackerflächen werden nicht berücksichtigt, sondern mit der Brechstange bearbeitet, christlich ist da gar nichts mehr!