Autobahn B 20 durch Laufen
Offener Brief an die Herrn-Minister Bernreiter, Herrmann wie Fr. Kaniber
Ich, Peter Zörner, schreibe nun diesen offenen Brief an Sie!
Als Politiker sollten Sie alle Verantwortung für den Bürger eigentlich übernehmen!
Herr Verkehrsminister Bernreiter, Sie waren ja einmal bei einer Besprechung in Bad Reichenhall, dort haben Sie den Bürgern im Landkreis BGL, die durch den Verkehr extrem belastet sind, gesagt, Ihnen seien durch den Bund die Hände gebunden.
Sie kennen die Probleme besonders die in Laufen! Getan haben Sie nicht!
Am Telefon wird der Bürger sehr unfreundlich behandelt, seit 2020 kommen in Laufen LKWs aus Österreich und Europa auf Laufen zu, da die B 156 für LKW gesperrt wurde. Versprochen haben Sie uns, einen Antrag in Berlin zu stellen, dass die B 20 in das Bundesfernstraßen-Mautgesetz aufgenommen wird! Unternommen haben Sie nachweislich, trotz Ihrer Versprechungen vor den Bürgerinitiativen des BGL, nichts!
Herr stellvertretender Landesrat Schnöll aus Österreich, hat durch Maßnahmen seine Bürger schnellstens vor dem überbordenden Transit, wirkungsvoll geschützt! "Sie", als Politiker schaffen es nicht einmal ein Fahrverbot für LKW durch Laufen anzuleiern oder gar durchzusetzen, weil dies gegen Ihre Parteivorgaben läuft!
Frau Kaniber, es vergeht keine Woche wo man Sie nicht in der Zeitung im Dirndl bei irgendwelchen Terminen sieht. Egal, ob am Nockerberg oder Wiesn, da sieht man sie natürlich Werbewirksam im Fernsehen, aber letztendlich sind Ihnen die Bürger im BGL herzlichst egal, sonst würden Sie sich ja dafür auch einsetzen!
Dass Kinder und alte Menschen in Laufen in größter Gefahr sind, Schadstoffe durch LKW-Verkehr hohe gesundheitliche Schäden hervorrufen, wie auch Häuser massivst beschädigt werden, kümmert sie nicht im Geringsten!
Sie waren nicht einmal vor Ort in Laufen, um sich diese Belastungen für den Anwohner anzusehen! Ihr Interesse für Bürger in ihrem Landkreis ist eher parteipolitisch und sehr begrenzt vorhanden, sonst würden Sie sich hier klar mehr bemühen und einsetzen, was aber nicht der Fall ist!
Sie vermeiden wie Ihre Kollegen diesem Thema Transit durch Laufen oder des BGL insbesondere Mautflucht vehement Stellung zu beziehen!
Herr Innenminister Herrmann, auch von Ihnen hört man gar nichts zu diesem Thema mehr, Sie haben sich hier überhaupt nicht eingesetzt. Ihr Ministerium behandelt am Telefon Anfragen von Bürgern wirsch bis unverschämt, auf Briefe bekommt man nach Monaten eine Antwort, wenn überhaupt! Auch Sie sind den Bürgern verpflichtet etwas zu unternehmen. Dieser LKW-Verkehr durch Laufen ist mit nichts mehr zu rechtfertigen! Auch von Ihnen sieht und hört man diesbezüglich überhaupt nichts! Parteipolitik auf Kosten der betroffenen Menschen nicht zu handeln, ist inakzeptabel!
Markus Söder, als Ministerpräsident haben Sie sich gar nicht für diese Thematik hervorgebracht oder wenigstens sich dafür eingesetzt!
Es wurde nicht einmal der Versucht eine Lösung zu finden gemacht, die Gründe sind eher Millionenschwere Parteispenden von der Logistikbranche!
Herrn Rehm und Bambach von staatlichem Bauamt in Traunstein.
Die Planung des Straßenbauamtes einer Umfahrung für Laufen ging ja bei Gericht deutlich in die Hose! Auch die Bitte, sich einzusetzen, dass LKW-Verkehr innerhalb Laufen, s eine für alle beteiligten verträgliche Lösung findet, war Ihnen ebenfalls total egal.
Angeblich gäbe es ja keine Ausweichstrecke, Schäden die an den Häusern durch die schweren LKW und deren Geschwindigkeit durch eine 30er-Lärmschutzzone entstehen, scheinen Sie nicht zu interessieren, auch nicht, dass die Straße weder für diesen Verkehr ausgerichtet ist, noch den gesetzlichen Bestimmungen entspricht!
Verkehrszählungen stimmen nicht einmal im Ansatz, auch die Erschütterungsmessungen die durchgeführt wurden, waren nicht konform mit bestehendem Recht! Nur durch die Klage eines Anwohners hat man letztendlich eine 30-er Zone einrichten müssen, die letztendlich auch nicht eingehalten wird, da diese Zone von den Behörden nie gewollt wurde!
So lassen Sie alle den Verkehr als Trotz-Reaktion dafür ungeschoren durch die Stadt brettern!
Weder die Stadt Laufen, als zuständige Instanz für Geschwindigkeitskontrollen, noch die Polizei in Laufen sind gewillt diese Lärmschutz-Zone mit 30 Km/h Begrenzung ausreichend zu kontrollieren! So brettern die LKWs nach wie vor Tag und Nacht durch Laufen, der Anwohner wird parteipolitischen Erwägungen geopfert!
Ich stelle Ihnen allen die Frage: "wer von Ihnen übernimmt die Verantwortung in Laufen, wenn mal ein Kind totgefahren wird"?
Seit mehr als 50 Jahren wird dieses Thema vor sich hergeschoben, aber nichts passiert und die ehemaligen Verkehrsminister der CSU, Dobrindt, Ramauer und Scheuerl, haben sich diesem Thema überhaupt angenommen!
Herr Scheuerl hat noch obendrein 250 Millionen € in den Sand gesetzt, aber dies wurde ja von den Parteikollegen wirkungsvoll ohne Wenn und Aber abgesegnet!
Wann übernehmen Sie hier endlich wirklich alle, die Verantwortung für Ihre Untätigkeit?
Autor:
Peter Zörner aus Laufen
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